Tauchspulenmikrofone

Hier ist die an der Mikrofonmembran befestigte Schwingspule in einem ringförmigen Spalt eines Magneten gelagert. Schwingt die Membran, so wird in der Spule eine Spannung induziert, die ohne einen Übertrager direkt abgeleitet werden kann, da der Widerstand schon 200 Ω beträgt.

Zu beachten ist, dass der Frequenzgang bei Tauchspulenmikrofonen nicht sehr linear ist und es erheblichen Aufwand bedarf, um dies zu erreichen. Auch ist das Impulsverhalten aufgrund der relativ hohen Membranmasse nicht sehr gut. Zum Einsatz kommt dieser Mikrofontyp speziell im Bühnenbetrieb und auch bei Außenaufnahmen. Sie sind robuster als Kondensatormikrofone und arbeiten auch bei extrem hohen Schalldruckpegeln ohne Verzerrungen.

Abb.: Beyerdynamic M99
(Quelle: www.beyerdynamic.de)

Module, die für die Durchführung vorausgesetzt werden

Ergänzende und vertiefende Module